Weltgebetstag 2019

„Kommt, alles ist bereit”: Mit der Bibelstelle des Festmahls aus Lukas 14 laden die slowenischen Frauen ein zum Weltgebetstag am 1. März 2019. Ihr Gottesdienst entführt uns in das Naturparadies zwischen Alpen und Adria, Slowenien. Und er bietet Raum für alle. Es ist noch Platz –besonders für all jene Menschen,die sonst ausgegrenzt werden wie Arme, Geflüchtete, Kranke und Obdachlose. Die Künstlerin Rezka Arnuš hat dieses Anliegen in ihrem Titelbild symbolträchtig umgesetzt.

Titelbild zum Weltgebetsttag

In über 120 Ländern der Erde rufen ökumenische Frauengruppen damit zum Mitmachen beim Weltgebetstag auf. Slowenien ist eines der jüngsten und kleinsten Länder der Europäischen Union. Von seinen gerade mal zwei Millionen Einwohner*innen sind knapp 60 % katholisch. Obwohl das Land tiefe christliche Wurzeln hat, praktiziert nur gut ein Fünftel der Bevölkerung seinen Glauben. Bis zum Jahr 1991 war Slowenien nie ein unabhängiger Staat. Dennoch war es über Jahrhunderte Knotenpunkt für Handel und Menschen aus aller Welt. Sie brachten vielfältige kulturelle und religiöse Einflüsse mit. Bereits zu Zeiten Jugoslawiens galt der damalige Teilstaat Slowenien als das Aushängeschild für wirtschaftlichen Fortschritt. Heute liegt es auf der „berüchtigten“ Balkanroute, auf der im Jahr 2015 tausende vor Krieg und Verfolgung geflüchtete Menschen nach Europa kamen. Mit offenen Händen und einem freundlichen Lächeln laden die slowenischen Frauen die ganze Welt zu ihrem Gottesdienst ein. Der Weltgebetstag ist in ihrem Land noch sehr jung. Seit 2003 gibt es ein landesweit engagiertes Vorbereitungs-Team. Dank Kollekten und Spenden zum Weltgebetstag der Sloweninnen fördert das deutsche Weltgebetstagskomitee die Arbeit seiner weltweiten Partnerinnen.

„Kommt, alles ist bereit“ unter diesem Motto geht es im Jahr 2019 besonders um Unterstützung dafür, dass Frauen weltweit „mit am Tisch sitzenkönnen“. Deshalb unterstützt die Weltgebetstagsbewegung aus Deutschland Menschenrechtsarbeit in Kolumbien, Bildung für Flüchtlingskinder im Libanon, einen Verein von Roma-Frauen in Slowenien und viele weitere Partnerinnen in Afrika, Asien, Europa und Lateinamerika. Über Länder-und Konfessionsgrenzen hinweg engagieren sich Frauen für den Weltgebetstag. Seit über 100 Jahren macht die Bewegung sich stark für die Rechte von Frauen und Mädchen in Kirche und Gesellschaft. Am 1. März 2019 werden allein in Deutschland hundertausende Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder die Gottesdienste und Veranstaltungen besuchen. Gemeinsam setzen sie am Weltgebetstag 2019 ein Zeichen für Gastfreundschaft und Miteinander: Kommt, alles ist bereit! Es ist noch Platz.

Lisa Schürmann, Weltgebetstag der Frauen –Deutsches Komitee e.V


Konfirmanden 2018


Ökumenische Kreuzausstellung

Kreuz in Böddeken (c)Jürgen Kemper

Nach dem ökumenischen Gottesdienst am 05.März wurde die Kreuzaustellung eröffnet. Die zwei Wochen dauernde Ausstellung in der evangelischen und katholischen Kirche zeigte Kreuzmotive, fotographiert von Jürgen Kemper. Insgesamt konnte man sich 21 Kreuzbildern "stellen", sieben davon in der evangelischen Kirche. Hier nochmal als Auswahl zwei dieser Bilder.

Kreuzdurchblick in Warburg (c)Jürgen Kemper

Kreuz und Menora in Usedom (c)Jürgen Kemper


Diakonie - Hilfe in besonderen Notlagen

Die Evangelische Kirchengemeinde Lichtenau ist Mitglied der Diakonie Paderborn-Höxter (www.diakonie-pbhx.de). Dort finden Sie, wenn Sie sich in einer schwierigen Lebenssituation befinden, verschiedene Hilfsangebote.

Die Evangelische Kirchengemeinde hat der Diakonie Paderborn-Höxter einen „Sondertopf“ mit der Zweckbindung „Einzelfallhilfen für Personen aus Lichtenau" zur Verfügung gestellt. Bei besonderen Problemlagen besteht für Lichtenauer die Möglichkeit, aus diesem „Sondertopf“ unterstützt zu werden.

Kontaktaufnahme unter Tel 05251 /5002-35


Kirchenkreuz wieder an seinem Platz

Kirchenkreuzanbringung

Nach der Renovierung ist unser Kirchenkreuz wieder an seinen angestammten Platz auf der Kirchturmspitze zurückgekehrt.

Das Kreuz wurde von der Firma Ostermann aus Bad Driburg restauriert und konnte mit seinem neuen Anstrich längere Zeit in unserem Kirchenraum bewundert werden. Nun ist es wieder von der Dachdeckerfirma Löhr per Kran und Hubsteiger auf die weithin sichtbare Kirchturmspitze montiert worden. Die gesamte Montage verlief für alle erfreulich reibungslos. Im Zuge der Anbringung wurde auch gleichzeitig noch der Blitzschutz der Kirche erneuert.

Die Durchführung der Maßnahme lag in den Händen der Architektin des
Kirchenkreises Sigrid Bartscher.

Das Kreuz stammt übrigens aus dem Jahre 1888 und wurde in dem Jahr auf den nachträglich an die Kirche angebauten Turm aufgesetzt. Die Kirche selber wurde im Jahr 1854 vollendet.

Mitarbeiter der Fiirma Löhr beim Anbringen des Kirchenkreuzes